Sie sind hier:   Home > Pflegetipps

Pflegetipps

PDF Drucken E-Mail

Pflege der Zementfuge

Für die allgemeine Fliesenverfugung kommen Fugmassen auf Zement-Basis zum Einsatz. Diese Fugen sind nicht säurebeständig. Achten Sie daher bei der Reinigung Ihres Fliesenbelages auf den richtigen Reiniger. Saure Reiniger, die z. B. auf Zitronensäure- oder Essigsäurebasis hergestellt wurden, sind ungeeignet. Sie können langfristig zur Schädigung der Fugen führen und damit zum Erlöschen der Gewährleistung. Wir empfehlen Ihnen daher, die Reinigung mit neutralen oder alkalischen Reingern durchzuführen.

Pflege der Silikonfuge

Die Mehrzahl der auf dem Markt befindlichen Silikondichtstoffe enthalten Fungizide, welche die Schimmelpilzbildung hemmen. Für eine lange Lebensdauer Ihrer Silikonfuge empfehlen wir Ihnen, die Silikonfuge nach dem Baden oder Duschen nochmals kurz abzuspülen und mit einem Tuch trocken zu reiben. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, die Silikonfugen einmal wöchentlich wie folgt zu reinigen: Auf einen feuchten Lappen etwas Haushalts-Sanitärreiniger geben, Fugen reinigen, nachspülen und trocken reiben. Mehr...

Reinigung und Pflege von Natursteinen

Natursteine sind ein Naturprodukt und so vielfältig wie die Natur selbst. Deshalb kann die Frage nach der Reinigung und Pflege von Natursteinen auch nicht pauschal beantwortet werden. Vielmehr hängt sie von der mineralogischen Zusammensetzung, der Wasseraufnahmefähigkeit, der Oberflächenbeschaffenheit und anderen Faktoren ab. 

Grundsätzlich jedoch gilt, dass marmor- und kalksteinhaltige Beläge nicht mit säurehaltigen Produkten gereinigt werden dürfen. Die Reinigungswirkung handelsüblicher Haushaltsreiniger basiert sehr oft auf Zitronen- oder Essigsäure. Diese Reiniger sind daher ungeeignet. Verwenden Sie deshalb neutrale Reiniger. Doch Vorsicht! Während für Haarshampoos und Duschbad der PH-Wert 5,4 (für die Haut) als neutral gilt, so beginnt der chemische Begriff "neutral" für Naturstein ab einem PH-Wert von 7,0

Für lose aufliegende Verschmutzungen (z. B. Staub) genügt die Reinigung mit klarem Wasser völlig. Die natürliche Oberflächenspannung des Wassers verhindert dabei ein Eindringen des Wassers in das Kapillarsystem des Natursteins. Tiefsitzende oder feste Verschmutzungen (Flecken) erfordern allerdings den Einsatz von Tensiden (Reinigungsmitteln). Ihre Reinigungswirkung beruht auf der Verminderung der Wasseroberflächen-Spannung. Das birgt jedoch die Gefahr, dass das Reinigungsmittel zusammen mit dem Wasser in das Kapillarsystem des Natursteins eindringt, ihn verfärbt und ihn unter Umständen in seiner Substanz zerstört. Eine Versiegelung der Natursteinoberfläche und ihre regelmäßige Erneuerung kann diese Gefahr reduzieren.

Um bei der Reinigung Schäden am Naturstein zu vermeiden, muss zunächst die Art des Schmutzes bestimmt werden. Von ihm hängt das zu verwendende Reinigungsmittel ab. Für anorganische Verschmutzungen wie Mörtelreste, Zementschleier oder Rost, dienen säurehaltige Reinigungsmittel mit einem PH-Wert von 1 bis 7. Diese sind aber für die Reinigung von Marmor ungeeignet. Mit alkalischen Reinigern (PH-Wert 7 bis 14) können organisch bedingte Flecke, wie Fette, Wachsfilme oder Pflegemittelrückstände entfernt werden. Organische Verschmutzungen wie Klebstoffe, Harze, Teer oder Mineralöle, werden mit lösungsmittelhaltigen Reinigern entfernt. Diese Angaben sind jedoch nur Richtwerte. Wir empfehlen deshalb grundsätzlich, sich beim Natursteinlieferanten über die Eigenschaften des Natursteins (Ausblühverhalten, Porösität, Vorhandensein von Verfärbungssubstanzen usw.) zu informieren.

Vor dem Aufbringen der Reinigungsprodukte sollte der Belag gut vorgenässt werden, damit das Reinigungsmittel auch nur an der Oberfläche wirkt und nicht in den Stein eindringt. Auch sollte ein Antrocknen des Reinigungsmittels auf der Oberfläche unbedingt vermieden werden. Ein zügiges Arbeiten, das Nachspülen mit klarem Wasser und abschließendes Trockenreiben erhält den Naturstein lange Zeit schön.

 
JoomlaTheme.net